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Tout le monde tourne. Tout autour de moi est en train de tourner. Sauf moi, moi je suis au milieu, je regarde, j’obéis. Je sais pas pourquoi, mais je suis la seule qui ne tourne pas. La seule qui ne comprend pas ce qui se passe. Ici, dans l’avion, le temps se perds. Je ne sens plus la malheur de mon pays, la culpabilité sur mes épaules. Ici, je sens rien. Que le noir du ciel est à côté de moi, il m’accompagne pendant mon voyage. Il fait attention qu tout se passe bien. Il fait attention de moi. De plus, il essaie à me rendre heureuse. Il a fait qu’une faute. Il est noir. Le noir, il me déprime. Il me fait peur. Sachant qu’il est difficile à l’éffacer, je ferme la fenêtre. Il est toujours là, me montre le bon chemin. Me fait arriver.
Je ne suis pas sure, s’il serait bien de lui croire. De faire confiance en lui. Mais, en vérité, je le fais déjà. Il fait longtemps que je le fais. Pour ne pas mentir plus, je lui croit, depuis le moment, où je suis montée en avion pour la première fois. Je ne serai pas ici, sinon.
Le ciel, il est la seue chose qui me protège et me fais peur en même temps. Je ne suis pas capable de comprendre pourquoi, mais je suis sure, qu’il me fasse du bien.
Pourquoi je suis sure, demandes-tu ? Ben, alors. Je sais. Peut-être parce qu’il me sauve de la vraie vie. Il me sauve de tout ce que je n’aime pas.
Franchement, il essaie à me rendre heureuse. Il est un peu comme toi en fait. Il m’aime bien, tu sais ? Comme toi. T’es le ciel dans mes yeux.
11:28 - 10.12.2007 - {1}
Nichts wissend, nichts ahnend war hier vor einigen Jahren ein Kind. Lachend, ja, weit in der Ferne hörte ich es noch, rannte es an mir vorbei. Ich spürte einen Hauch von Wind, der mir durch die Haare fuhr, dann war es fort. Lange schaute ich auf den Ort an dem ich es gesehen hatte, doch das Kind war nicht mehr da. Seine Mutter hatte es mitgenommen. Zu kalt war es, zu nass. Zu dunkel. Die Mutter hatte ängstlich um sich geblickt, das Kind bei der Hand genommen und ging. Einfach so. Ließ mich allein.
Spaziergänger kamen vorbei, alle musterten mich von der Seite. Versuchten, unauffällig zu sein. Doch ich merkte es. Sie sahen mich an. Verdächtigt wurde ich. Nur, weil ich auf einer Bank saß. Ich achtete nicht auf sie. Ab und an kamen Familien, dann wieder Jogger. Eigentlich war es sehr ruhig. Neben Vogelgezwitscher und dem Rauschen des Wassers hörte man nur ab und zu ein kleines Rascheln der Blätter oder gar einen knackenden Ast. Stimmengewirr, das vom anderen Ufer hier herkam und ein lauter Bass den man hier nur noch leise vernehmen konnte, ließen auf eine Feier auf der anderen Seite schließen.
Ich jedoch merkte von alldem nichts. Saß einfach da und genoss die Stille um mich herum.
Hier sitze ich auch heute. Viele Jahre sind seit dem vergangen. Das Kind ist nun erwachsen. Erkennt mich nicht mehr. Rauchend, mit zerrissenen Jeans und Locken, die wild durcheinander fallen sitzt es jetzt hier. Lacht es, erkennt man es wieder. Nicht nur an der Art wie es lacht. Nein, das Gesicht ist dasselbe. Grübchen bilden sich, dann wird es nachdenklich. Ein Mädchen, nicht viel jünger als er kommt hinzu. Er steht auf. Schaut sie an. Ist verletzt. Geht von ihr und setzt sich auf meine Bank. Sie setzt sich ans Wasser. Eine kleine Brise durchfährt ihre blonden langen Haare. Sie sitzt einfach nur da und blickt auf die weite Fläche. Wirft ab und zu mit einem Stein. Das Geräusch, wenn er auftrifft beruhigt sie. Mit traurigen Augen schaut sie ihn an. Er – schaut weg. Ich blicke abwechselnd von einem zum anderen. Ihre Blicke treffen sich. Schnell wenden sie sich wieder voneinander ab. Er steht auf. Sie merkt nichts. Die Hände in den Taschen geht er auf sie zu. Setzt sich neben sie. Sie schaut ihn an. Rutscht weg, bleibt aber sitzen. Er wirft auch mit Steinen. Denkt nach. Fragt sich, was er falsch gemacht hat. Er liebt sie. Sie beobachtet ihn. Sieht, dass er Tränen in den Augen hat. Noch einmal treffen sich ihre Blicke. Doch diesmal halten sie länger durch. Mich haben sie längst vergessen. Er beginnt zu weinen. Sie erschrickt. Rutscht zu ihm. Legt ihren Arm um seine Schultern. Er schaut auf. Lächelt. Nimmt sie in den Arm. Ich höre ein geflüstertes „Es tut mir leid“, dann lehnt sie sich an ihn. Beide sitzen da und schauen auf das Wasser. Er dreht sich zu ihr, gibt ihr einen Kuss auf die Stirn. Sie reagiert nicht. Wieder fängt sie an zu weinen. Er wischt ihr die Tränen von den Wangen. Dann dreht sie sich zu ihm. Schaut ihm in die Augen. Bricht zusammen. Er fängt sie. Hält sie fest. Sie liegt in seinem Schoß und weint. Seine Augen suchen Hilfe. Nichts ist mehr da von dem lachenden Kind. Ich lächle ihm ermutigend zu. Er wendet sich wieder zu ihr. Streicht ihr über das Gesicht, sanft wie ein Engel. Langsam hört man nur noch ein kleines Schluchzen von ihr. Ein kleines Lächeln erscheint auf ihren Lippen. Für ihn – ein Geschenk des Himmels. Er umarmt sie, blickt dankend zu mir. Sie stehen auf, setzen sich wieder auf die Bank. Beide gemeinsam, Hand in Hand. Glücklich, noch halb weinend, schauen sie mich an. In ihren Blicken sehe ich Angst, Dank, Zuversicht und Vertrauen. Sie reden. Lange Zeit sitzen sie wie versteinert da und beobachten mich. Dann kommen sie auf mich zu.
„Wer sind sie?“
„Ein alter Mann.“
„Warum haben sie uns beobachtet?“
„Ich kenne dich. Ich kann mich an dich erinnern. Deine Mutter war immer hier mit dir, als du klein warst. Du bist um mich herumgerannt, hast gelacht. Deine Mutter hatte Angst. Hat dich mit nach Hause genommen. Seit dem habe ich dich nicht gesehen. Immer öfter war ich im Park. Aber du warst nie wieder da. Bis heute.“
„Aber…“
„Es macht mir nichts, dass du mich nicht kennst.“
„Danke“
„Wofür bedankst du dich?“
„Für das Lächeln. Für das Vertrauen und den Blick. Danke, das ich sie kennen lernen durfte.“ Das Mädchen lächelt ihn glücklich an. Ich stehe auf. Gehe. Lasse die beiden alleine.
Sie blicken mir noch lange nach. Dann wenden sie sich anderen Dingen zu. Doch vergessen werden sie mich nie.
11:27 - 10.12.2007 - {0}
In deinen Augen
In deinen Augen sehe ich
Glück
Seligkeit
Dankbarkeit
Hoffnung.
Wofür, frage ich mich.
Leben
Verrätst du mir.
Ich verstehe dich nicht.
Du erklärst es nicht.
Du wirst es verstehen.
Blick mich nicht so an.
Verstohlen
Geheimnisvoll
Ängstlich
Allein
Bitte, lass das!
Ich fühle mich gut.
Ich glaube dir.
Was suchst du in mir?
Liebe.
Vertrau mir.
Tue ich.
Wieso schaust du so?
Ich suche etwas.
Was?
Dich.
11:24 - 10.12.2007 - {0}
Als ich nicht mehr weiterwusste, flüchtete ich in eine andere Welt. Eine neue Welt. Eine, die mich auffing, mich schaukelte und wiegte, eine die mich beruhigte, mich nahm, so wie ich war. So wie ich bin. So wie ich immer sein werde. Dort war ich zu Hause. Dort akzeptierten sie mich. Dort war ich ich. Ich flüchtete vor der Realität. Hatte Angst, zeigte mich nicht. War verschwunden. Wie auf einem anderen Stern. Doch meine Welt, so fern sie auch war, gab mir eine Sicherheit. Eine Sicherheit, die ich sonst nirgendwo gefunden hätte. Ich weiß nicht, wie es dazu kam, doch obwohl ich allein war in dieser Welt, fühlte ich mich wohl. Ich fühlte mich, als wären viele andere bei mir. Viele andere, die dasselbe erlitten hatten wie ich. Viele andere, die dasselbe erleiden wie ich. Viele andere, die dasselbe denken, wie ich. Was genau ich denke, das weiß ich nicht. Weiß nur, dass diese neue Welt mich rettete. Sie rettete mich vor meinem Untergang. Rettete mich vor der Realität. In ihr fand ich Zuflucht. Wann immer ich wollte. Ich lebte fern von hier wo ich war. In meinen Gedanken war ich in einem fernen Land, weit weg. Vielleicht oben im Himmel. Vielleicht nicht einmal auf dieser Erde. Das einzige was ich wusste, war das diese Welt mir genau das gab was ich brauchte, wenn ich nicht weiterwusste. Sie hatte immer eine Lösung parat, eine Antwort auf alle Fragen. Auch wenn es nicht immer die Antwort war, die ich hören wollte. Sie half mir weiter.
Ich dachte, ich könnte glücklich sein, wenn ich so lebte. Tief im Unterbewusstsein wusste ich jedoch, dass es keine Lösung war zu flüchten. Ich musste mich stellen. Ich verließ meine kleine Welt, doch jedes Mal wenn es zu Streitpunkten kam, rutschte ich wieder hinein. In meine Tagträume, meine kleinen Ausflüge in die Welt meiner Gedanken, meiner Vorstellung. Keineswegs war sie ein Paradies. Aber sie war eine Welt, in der man nicht für das gestraft wurde was man war, sondern für das gelobt wurde, was man tat. In meiner Welt war ich gut. Ich war etwas wert. Musste vor nichts Angst haben. Es gab immer etwas, das mir einen gewissen Trost gab. Vielleicht war es einfach, dass ich akzeptiert war. Ich fand immer wieder dort Zuflucht, hatte nie die Befürchtung, dass ich diese Welt jemals vergessen könnte. Kam nicht einmal auf die Idee, sie von alleine zu verlassen.
Doch auch ich alterte. Je älter ich wurde, umso eigenartiger erschien ich anderen. Sie kannten mich nicht. Sie wussten nicht, dass ich nur körperlich anwesend war. Das meine Seele in eine andere Welt geflüchtet war. Geflüchtet vor den Verboten ihrer Zeit. Vor ihren Gesetzen. Vor ihren Regeln. Es machte mich verrückt, wenn sie versuchten, mich zu verstehen. In meiner Welt, da verstand mich jeder. Ohne Worte. Reden musste man dort nicht. Man verstand sich. Mit Blicken. Durch Vertrauen. Ich hatte blindes Vertrauen in meine eigens erschaffene Welt gesetzt. Vergaß, dass sie nur eine kindliche Illusion war, in die ich mich zurückzog, wenn ich nicht weiterwusste. Ich lebte in ihr bewusster denn je, erlebte all mein Leben dort. Niemand verstand mich. Wie denn auch. Keinem von ihnen war es möglich meine Welt zu betreten. Auch nur einen Fuß in sie zu setzen. Meine Gedanken verboten es ihm. Ich wollte geschützt sein vor ihnen. Vor all denen, die mir vorschrieben, was ich zu tun hatte. Im Grunde genommen wollte ich einfach nur frei sein. Frei von all dem was sie sagten, schrieben, oder sich dachten. Wollte meine Identität, meine Persönlichkeit finden, indem ich mich versteckte vor ihnen. Sie sollte nicht von ihnen bearbeitet werden, bevor sie sich entfalten konnte. Sobald sie mir zu nahe kam, verschwand ich. Sie hatten nie verstanden, warum ich stundenlang reglos irgendwo sitzen konnte, vollkommen apathisch, als hätte man mir soeben ein starkes Schlafmittel verpasst. Ich war wie in Trance. Nicht ansprechbar. Ja, nicht einmal auf Berührung reagierte ich. Und wenn sie es doch schaffte ernteten sie einen vernichtenden Blick von mir. Sie hatten mich gestört. In meiner Welt. Hatten versucht mir nahe zu kommen. In meine Welt. Meine eigene Welt. Ich wollte weder, dass mich dort jemand besuchte, noch dass er mich auch nur suchte. Versuchte mich zu erreichen, wenn ich gerade dort war. Die Menschen um mich herum begannen zu verstehen. Sie ließen mich allein. Alle. Bis auf einen einzigen. Er saß genau wie ich in seiner stillen Ecke und sagte nichts zu alledem. Er hatte verstanden was die einzige Rettung vor der Realität war. Er hatte mich verstanden, genau wie ich ihn verstand. Er beobachtete mich, hörte mir zu, wenn ich redete, kümmerte sich um mich. Gab sich Mühe, mir zu verstehen zu geben, dass ich ihm wichtig war. Ich tat es ebenso. Wir umsorgten uns gegenseitig. Verschwanden gemeinsam in unseren Traumwelten, holten uns gemeinsam auf den Grund der Tatsachen zurück. Brachten uns gegenseitig auf Ideen, auf die wir alleine höchstens im Traum gekommen wären. Er schenkte mir neuen Lebensgeist, indem er mir seine Psyche erklärte. Ohne Worte. Wir verstanden uns auch mit Blicken. Ich brauchte keine mittelnde Sprache um zu verstehen, was er dachte.
Wir beide hatten ein gemeinsames Schicksal. Gemeinsam flüchteten wir in eine Welt. Eine Welt weit fern von hier. Allerdings trennten sich unsere Wege. Er ging in seine, ich in meine Welt. Allein und verlassen zeigten wir uns gegenseitig was wir erlebten. Wir beobachteten uns und verstanden den anderen. Wahrscheinlich waren wir beide froh, dass wir jemanden gefunden hatten, der das verstand, was wir selbst waren. Vielleicht, weil wir uns einfach selbst nicht recht verstanden hatten. Noch nie. Es war uns beiden immer ein Rätsel gewesen, wie man etwas über sich selbst sagen konnte. Einen Satz, wie ihn andere ständig über sich sagten. Dieser Satz war ein Grund, warum wir flüchteten. Wir hatten Furcht, ihn auszusprechen. Angst überkam uns und wir flüchteten in unsere eigene Welt. Angst vor der Realität. Vielleicht auch Angst vor uns selbst.
08:58 - 24.09.2007 - {0}
3. Januar
Kalter Tag heute. Es hat geschneit. Immerhin bleibt der Schnee liegen. Ich traf sie draußen. Sie hüpfte durch den Garten und in ihren Augen sah ich dieses unwahrscheinlich glückliche Strahlen. Versuchte Schneeflocken zu fangen. Ich tat es ihr nach. Gesehen hatte sie mich nicht. Auch nicht gemerkt, das ich sie beobachtet hatte. Nichts. Geschehen ist geschehen. Wie damals. Doch sie so zu sehen, das weckte Erinnerungen in mir. Dinge, an die ich nicht denken wollte. Ich ging wieder ins Haus. Sie schien etwas bemerkt zu haben, denn sie drehte sich zu meiner Tür um, als ich sie schloss. Ich wärmte mich vor dem Ofen, saß im Sessel und beobachtete sie. Schön war sie. Sehr schön. Dann holte ich meine Kamera. Und wie ich dort saß, begann ich ihr Gesicht zu fotografieren. Versuchte, dieses Glück, das sie verspürte, einzufangen. Ich ertrug es nicht, sie so zu sehen. Ging in mein Zimmer, legte mich ins Bett. Versuchte an anderes zu denken. Doch irgendetwas zog mich immer ans Fenster zurück. Am Ende stand ich dort. Stand dort und schaute sie an. Sie faszinierte mich.
Die Tür knarrte. Mein Vater kam herein. Erwartungsvoll blickte er mich an. Als sei dort draußen etwas Unfassbares geschehen starrte ich wie hypnotisiert auf das Mädchen. Er verstand. Ließ mich allein.
Ich fragte mich, was er gedacht hatte.
In dem Moment drehte sich das Mädchen um. Man sah ihr an, dass es kalt war. Ganz rot waren ihre Wangen geworden. Sie ging nach Hause. Ich stand immer noch wie gebannt am Fenster. Konnte mich nicht davon lösen.
Insgeheim hoffte ich, dass sie wiederkam. Doch es wurde nichts. Ich hatte sie zum letzten Mal gesehen.
4. Januar
Eigentlich wollte ich das alles nicht. Wollte nicht ausziehen. Meinen Abschluss auch nicht. Ich habe Angst. Angst vor allem. Angst vor dir und vor mir, aber vor allem Angst vor meiner Zukunft. Ich wusste nicht, was passieren würde. Noch, wo ich landen könnte. Ich wollte nur sie sehen. Doch nun war es zu spät. Ich musste ein richtiges Leben beginnen. Konnte nicht ewig hier leben.
Heute beginnt mein neues Leben.
5. Januar
Ich bin in Frankreich angekommen. Hier ist es wärmer. Es liegt kein Schnee. Nichts, was mich an sie erinnern könnte. Gut war das. Frisch angekommen in Tours suchte ich nun eine Wohnung. Oder eine WG. Wenigstens eine Bleibe für eine Nacht. Ich durchsuchte alle Zeitungen. Sinnvolles fand ich nicht. Fragte viele Menschen. Wieder nichts. Und dann sah ich ihn. An einem Baum, ganz einsam an der Straße. Ein Zettel. Jemand suche dringend Mitbewohner. Ich rief an. Mein gebrochenes Französisch reichte aus um zu verstehen, dass es sich um eine junge Studentin handelte. Sie wollte mich abholen. Ich sollte warten.
Nun, während ich da so stand, ging mein gesamtes Leben an mir vorbei. Angefangen mit meiner Kindheit. Joanna, meine erste Freundin viel mir wieder ein. Ich kannte sie seit Ewigkeiten. Verliebt waren wir glaube ich unser Leben lang. Getrennt haben wir uns auch nie. Aber sie ist weggezogen. Ihr Vater hatte einen neuen Job bekommen, und schon war sie aus meinem Leben verschwunden. Anfangs telefonierten wir häufig, schrieben Briefe. Sagten uns, das wir uns liebten. Ich hatte ihr versprochen, dass ich sie einmal besuchen kommen würde in England. Ich hatte meine gesamte Jugend mit ihr verbracht. Alle meine glücklichen Momente an die ich mich zurückerinnern kann habe ich mit ihr verbracht.
Dann sah ich die junge Studentin auf mich zukommen. Ich verstand sofort, dass sie es war. Sie tauchte plötzlich aus einer Menschenmenge auf, suchte etwas und steuerte dann direkt auf mich zu. „Bist du Paul?“ Ich blickte sie an. Sie war bildhübsch. Etwas Exotisches lag in ihren Zügen. Genau zuordnen konnte ich es nicht. „Hey!“ „Oh, ja tut mir Leid. Ja, bin ich. Wie heißt du?“ „Maria.“ „Freut mich dich kennen zu lernen.“ „Willst du die Wohnung sehen?“ „Ja bitte.“
Wir schlenderten los in die Richtung aus der sie gekommen war. Auf dem Weg zu ihr unterhielten wir uns ein wenig. Sie war Kolumbianerin, hatte aber nie dort gelebt. Aufgewachsen war sie in Frankreich. Jung war sie. Erst 19. Ich staunte. Als ich sagte, dass ich 21 war, freute sie sich. Wir waren angekommen. Eine schöne Altbauwohnung mitten in der Innenstadt von Tours. Im fünften Stock. „Es ist nicht aufgeräumt, ich habe nicht mit Besuch gerechnet.“, entschuldigte sie sich. „Macht nichts, ich kenne das.“ Die Wohnung war schön. Das einzige Problem war, das es nur ein Schlafzimmer gab. Mit zwei aneinander gestellten Betten. Wir könnten sie verschieben, schlug sie vor. Dann lud sie mich auf einen Kaffee ein. Mir gefiel die Wohnung. Ich sprach sie auf den Preis an. Sie sagte, ich sollte nur soviel zahlen, wie ich für Strom, Wasser und Heizung brauchte. Den Rest wolle sie zahlen. Ich schlug ihr vor einfach alle Rechnungen durch zwei zu teilen. Sie lehnte ab. Ich sollte also fast kostenlos bei ihr leben können. Einverstanden war ich natürlich. Ich brachte all meine Sachen in die Wohnung. Sie fragte mich, was ich gemacht hätte, hätte ich den Zettel nicht gesehen. Ich wusste es nicht, sagte ich ihr. Dann wurde es schlagartig dunkel. Hier bricht die Nacht so plötzlich herein, dass es einem beinahe die Sprache verschlägt. Sie war müde. Scheinbar hatte sie viel zu tun. Jetzt wollte sie schlafen gehen. Ich sah sie, wie sie im Bademantel ins Bad lief. In Schlafsachen kam sie kurze Zeit später zurück. Ich wollte mich gerade umziehen. Sie guckte mich erschrocken an. „Sorry, ich wollte nicht…“ „Ist schon okay.“ Ich schnitt ihr das Wort ab. Ich beobachtete sie, wie sich ins Bett legte. „Gute Nacht, Paul“ Ich schaute auf. Von ihr schauten nur noch die Augen unter der Decke hervor. „Gute Nacht, Maria“ Ich legte mich in meine Hälfte. Ich wusste, dass sie nicht schlief. Sie dachte nach. Vielleicht sogar über mich. Ich freute mich darüber. „Maria?“ „Hmm?“ „Danke.“ „Wofür?“ „Für die Wohnung.“ „Mach ich gerne.“ „Willst du jetzt schlafen?“ „Nein.“ Mit diesem Wort drehte sie sich zu mir um. Ich spürte es. Da wir am Abend keine Lust hatten die Betten zu verstellen und vermutlich sich auch die Nachbarn beschweren würden, hatten wir einfach das Bett gedanklich in zwei Hälften geteilt. Nun spürte ich ihren Atem in meinem Rücken. Ich drehte mich zu ihr um. Was ich sah, machte mich fassungslos. Ihre Augen musterten mich mit einer Intensität, die ich noch nie erlebt hatte. Ihr Arm lag auf meiner Hälfte. Ihre Haut war weich und sanft. Sie wusste, dass ich sie beobachtete. Aus Versehen berührte ich ihre Hand. Sie zuckte zusammen, rückte jedoch näher zu mir. „Erzähl mir etwas über dich.“, flüsterte sie. „Nicht jetzt.“ Ich berührte noch einmal ihre Hand. Diesmal ließ ich sie einige Zeit auf ihr Ruhen. Sie beobachtete mein Spiel. Dann spielte sie mit. Mein Arm lag auf ihrer Schulter. Ich streichelte ihren Nacken. Sie schien es zu genießen. Ihre Hand berührte zaghaft mein Gesicht. Meine Wangen. Mein Kinn. Und dann meine Lippen. Ich fühlte mich wie verzaubert. Sie lächelte. Wie durch Magie zog sie sich an mich. Plötzlich war ich ihr nah. Meine Hand liebkoste ihren Rücken. Die ganze Zeit über fixierte sie mich mit ihrem Blick. Unsere Körper waren sich ganz nah. Die Nasen berührten sich. Wir strichen uns gegenseitig über die Haut. Sie war wie Samt. Sie kam mir nah. Immer näher. Sie hatte mein Spiel umgedreht. Sie war es, die versuchte mich zu küssen. Doch ich war der jenige, der das Spiel gewann. In einer zärtlichen Umarmung schliefen wir beide ein.
6. Januar
Wie schön es doch wäre, in den Armen dieser Frau aufzuwachen. Und dann kam sie ins Zimmer. Kam auf mich zu. „Guten Morgen, Paul.“ Ich küsste sie. Konnte gar nicht anders. „Guten Morgen, Maria.“ Sie merkte, dass ich sie wieder anschaute. „Ich hab dir Frühstück gemacht. Hast du Hunger?“ „Danke.“ Sie lächelte. „Wenn du was brauchst, sag es mir. Ich muss jetzt gehen.“ Sie stand auf, wollte zur Tür gehen. „Maria?“ „Ja?“ „Warum?“ „Ich hab es mir mein Leben lang gewünscht.“ „Schicksal?“ „Nein, Glück.“ Sie öffnete die Tür und verschwand. Ich sah noch ihren Schatten, ihr Spiegelbild im Flur. Dann war sie fort. Ich stand auf. Beschloss, die Wohnung anzuschauen. Aber vor allem wollte ich mir ein Foto ansehen, das mir schon gestern Abend aufgefallen war. Ich verbrachte den Tag damit, durchs Haus zu wandern, meine Sachen einzuräumen und nebenbei noch ein wenig aufzuräumen. Kurz um, ich machte die gesamte Hausarbeit, die sie etwas vernachlässigt hatte. Warum ich das alles tat? Ich wollte ihr einen Gefallen tun. Wollte, dass sie mich nett fand. Und ich wollte, das sie, obwohl wir gestern so zärtlich waren noch in der Lage war mit mir in derselben Wohnung zu wohnen. Ich wollte ihr einfach das Leben einfacher machen.
7. Januar
Wieder werde ich von einer lieblichen Stimme geweckt. Stimmt. Ich war eingeschlafen, bevor sie gekommen war. „Danke für alles, was du gestern gemacht hast.“ „Ist okay.“ Sie legte sich neben mich. Wir umarmten uns. Ich blickte wieder in ihre Augen. Erneut fesselte sie mich mit ihrem Blick. Ich konnte nicht anders als sie anschauen. Ich war mir sicher, dass sie glücklich war bei mir. Das sie endlich, nach langer Zeit das gefunden hatte, was sie gesucht hatte. Ich merkte, dass ich nur noch über sie nachdachte. Ich hatte kein anderes Thema mehr. Alles war mir genommen und nun kam sie. Ein neues Leben hatte begonnen.
8. Januar
Seit drei Tagen wohne ich jetzt bei Maria. Ich schaue sie an und weiß, dass ich jemanden fürs Leben gefunden habe. Sie auch. Hoffe ich jedenfalls. Siehst du? Ich fange schon an zu hoffen. Ich habe meinem Kumpel von ihr erzählt. Er sagt, ich sei bis über beide Ohren verliebt. Ich war mir dessen nicht ganz so sicher. Doch ich begann darüber nachzudenken. Irgendetwas sagte mir, das sie unheimlich war. Etwas, das ich sofort gespürt hatte, aber nicht wusste was es war. Es beunruhigte mich. Darauf ansprechen wollte ich sie jedoch nicht. Vielleicht war es ja einfach nur meine Angst, die ich hatte. Ich hatte Angst vor der Zukunft. Diese verunsicherte mich sowieso genug. Und nun kam Maria und mischte mir mein Leben auf. Ich wusste nicht so recht, wie ich auf sie reagieren sollte. Ich kannte sie kaum und war mir nicht sicher was sie fühlte, wenn sie mich sah oder über mich dachte. Konnte mir einfach nicht vorstellen, dass sie tatsächlich verliebt war. In mich. Ich wollte es wissen. Hören. Am besten aus ihrem Mund. Wie das gehen sollte, das weiß ich noch nicht allzu genau, doch ich bin mir sicher, dass sie es eines Tages sagen wird. Ein ganz einfaches „Ich liebe dich.“ Vielleicht träume ich auch zu viel. Trotz allem war ich mir in dieser Sache sicher.
08:57 - 24.09.2007 - {0}
C'est le rage qui m'engage,
causé par le racisme,
on tombe tous dans l'égoisme
on ne pense plus aux autres, on a plus envie,
passe toujours par le seuil entre mort et vie.
C'est que des cons, eux qui me cassent la gueule,
ils ne savent pas ce qu'ils veulent
c'est nous, les jeunes, nous, l'avenir,
il faut toujours qu' l'attire
ce qu'on need c'est l'attention!
Bosser et trafique c'est notre philosophie,
nous, on casse les vitres, vous, vous cassez nos vies.
On fait tout ca pour avoir à bouffer,
on veut etre acceptés dans la societe
a la mairie ils ne nous regardent meme pas,
nous, on vient de vos colonies, la bas!
09:32 - 12.09.2007 - {0}
Als wir uns zum ersten Mal trafen, vor vielen Jahren bei einer Feier, da hatte ich dich angeschaut. Irgendetwas an dir hatte damals mein Interesse erweckt. Doch du hattest eine Freundin; ansprechen wollte ich dich nicht. Ich hatte in deine Augen geschaut, einmal, ganz kurz, und verstanden, dass mir dieser Blick später noch einmal begegnen würde.
Viel darüber nachgedacht habe ich nie. Durch Zufall gelangtest du in meinen Freundeskreis, durch Zufall trafen wir uns nun öfter am Wochenende. Vielleicht war es auch Zufall, dass wir gleich alt waren, du in meiner Nähe wohntest und unsere Geschwister sich kannten. Vielleicht war alles das Zufall. Ich jedoch glaube, dass dies genau das ist, was andere Menschen Schicksal nennen. Dieses faszinierende Phänomen, das bei „Amélie“ ausdiskutiert wird. Zunächst warst du mir einfach nur sympathisch. Wie jeder andere in meinem Bekanntenkreis auch. Über Verliebtheit wäre ich nicht mal auf die Idee gekommen nachzudenken. Ich hatte das Gefühl, dass es besser so war.
Ich weiß nicht, wie es dazu kam, jedoch redetest du häufig mit mir. Über uns, über Gefühle, aber auch über ganz Belangloses, wie etwa der kaputte Computer oder die neue Handtasche. Eigentlich konnten wir uns über alles unterhalten. Ohne jegliche Hintergedanken. Irgendwann änderte sich das. Du sprachst nicht mehr über alles mit mir. Es gab Themen, die ließt du aus. Themen, die für manche Menschen die Welt bewegen. Zumindest die private Welt. Und irgendwann begann auch ich über dich nachzudenken. Über uns. Ob es eine gute Idee war, das weiß ich nicht. Zumindest schafftest du es, dass auch ich mich in dich verliebte. Genau wie du. Das hatte ich bereits verstanden. Nun, so lebten wir einige Zeit. Eingestehen wollten wir uns gegenseitig nichts, vielleicht aus Angst vor dem „danach“.
Erinnerst du dich an den einen Abend? Wir trafen uns; wie immer mit allen. Doch von Anfang an spürte ich, dass du mit mir reden wolltest. Dieser Moment, er veränderte für kurze Zeit mein Leben. Manchmal denke ich zurück an diesen Abend. Wenn ich dich sehe, muss ich lächeln. Obwohl ich weiß, was später geschah. Es ist, als hätten wir uns nie getrennt. Und wenn ich mich erinnere, dann sehe ich deine strahlenden Augen, dein glückliches Lächeln und diesen Gesichtsausdruck voller Glückseligkeit, nachdem wir miteinander gesprochen hatten.
Du hast Recht. Vielleicht war es besser, alles zu beenden bevor es zu schlimm wird. Doch ich will dass du weißt, dass auch ich dich geliebt habe. Das ist der Grund für diesen Brief. Der einzige Grund.
Ich liebe dich.
09:31 - 12.09.2007 - {0}
"Quand j’étais petite, je croyais toujours, que tout était possible. Je voulais toujours savoir tout. Quelques fois j’ai essayé d’apprendre un dictionnaire par cœur. Conneries, je dirais aujourd’hui. Maintenant, que je suis beaucoup plus âgée, j’ai compris que ce n’était pas possible. La seule chose que j’avais bien appris, c’était de dessiner tout le jour et d’écrire. J’était vraiment passionée pour les arts, je voulais devenir peintre, ou écrivaine. J’ai eu besoin de quelques années pour comprendre que ce sont des métiers pas rentable. Mais quand-même, j’écris encore. Tu sais, il y a des choses qu’on n’oublie jamais.
Je vais te raconter quelque chose. À cet âge, ou je voulais tout savoir, mon père était très malade. Il avait le cancer, et moi, je n’avais pas vraiment compris que c’était mortel. Et en plus, j’étais petite. Un peu plus tard, il était mort. Moi, à l’enterrement, je ne me sentais pas à l’aise. Mais, qui se sent à l’aise pendant des telles moments ? Pendant que moi, je ne savais pas quoi faire, ma mère elle pleurait tout le temps. Moi, je ne pleurais pas. J’étais désepéré. Mais je ne pleurais pas. Je n’avais pas compris qu’il ne reviendrai jamais. Ma mère, elle était furieuse à cause de cela. Elle pensait, que je n’étais pas triste. Elle m’a abandonné.
Depuis ce moment-là, j’étais seule. Seule pour tout le reste de ma vie. Seule, parce que je n’étais pas capable de pleurer. C’était l’incident qui a changé toute ma vie. Je n’allais plus à l’école, parce que j’étais triste. Je ne faisais plus rien. Tout les jours et nuits, je trainais dans les rues, je ne savais pas quoi faire. Toute seule. Ma mère je ne l’ai jamais revue. Elle n’a jamais compris pourquoi moi, je n‘ai pas pleurée."
"Mais, comment as-tu fais pour survivre ?"
"Je connaissais assez de personnes, qui détestait le comportement de ma mère. Ils m’ont aidé. En plus, c’était moi, qui voulait être seule. J’avais compris, que ce que j’avais fait, n’était pas normal. Je voulais être jugée, parce que c’était ma faute, de ne pas pleurer à l’enterrement de mon père. Je savais que j’avais fais une faute. Je le savais depuis toujours. Et c’était la faute la plus grande que j’avais jamais fait. J’étais si malheureuse, que je pensais à prendre des drogues."
"Tu en as pris ?"
"Non, je suis toujours arrivée à finalement dire non. Je ne voulais pas faire encore une faute. Tu comprends ce que je te dis ? J’étais seule."
"Dis-moi, ou dormais-tu ?"
"J’avais trouvé quelque chose de petit. Un appartement libre, à vendre. C’est là que j’ai rencontré Marcel. Il était seul aussi, quand il a trouvé cet appartement. Il m’a demandé, s’il pourrait aussi dormir là. Je lui ai dit que oui, que ce n’était pas le mien. Il était si joyeux que je lui avais permis de dormir dans mon apparte qu’il m’a embrassé. Je l’ai bien aimé, moi, Marcel. Il était très doué. Tout le jour, il chantait ou dessinait. Nous nous sommes bien organisés. Moi, je cherchais à manger, lui, il vendait des dessins, pour gagner d’argent. On s’est vachement bien arranger là."
Janine se tourna vers lui et l’embrassa. Elle pleurait. Il la tenait dans ses bras. Il la tenait bien. Comme toujours. Elle arrêta de pleurer. Puis, elle lui raconta le reste de son histoire.
"Un jour, il est revenu de son tour de vendage, il a rangé tout l’apparte et il m’attendait avec un bouquet de roses. Roses rouges. Il les avait achetés de notre argent. Il m’a attendu et quand je suis arrivée, il les a cachés. Il m’a regardé dans les yeux, il me regardait toujours. et puis, il sorta les roses. Je ne pouvais pas le croire. Moi, j’ai seulement souri. Je l’ai regardé. Je lui ai remercié. C’était la première fois dans ma vie, que quelqu’un me faisait un plaisir. La première fois depuis l’enterrement de mon père. Je l’ai embrassé. Je ne voulais plus le laisser partir. Il me regardait les yeux, il disait . Moi j’avais commencé à pleurer. Je ne pouvais plus tenir mes larmes cachées. Il m’a tenue dans ses bras. en pleurant, j’ai soufflé : Il m’a tenue encore plus fort, et moi, sur mon épaule, je sentais son sourire. Le bonheur qu’il sentait. C’était la première fois. Pour lui, comme pour moi. Je le sentais.
Après, on n’a plus beaucoup parler. Il suffisait d’observer l’autre, de regarder ses dessins, de l’entendre chanter. J’étais heureuse. J’avais l’impression d’avoir commencé une nouvelle vie. J’avais commencé ma vraie vie. J’étais heureuse. Quand je le voyais, je devais toujours sourire. Mon cœur, il battait trop fort. Toujours.
Deux ans plus tard, l’apparte était vendu. On était dans la merde. On n’avait plus rien pour dormir. On était à la rue. On dormait dans les trains, on vivait la nuit et dormait le jour. On vendait tout ce qu’on avait dessiner. Mais cela n’était pas assez pour survivre. Moi, j’ai commencé à chanter dans les rues. Lui aussi. On chantait des douettes. Des chansons dans toutes les langues. Lui, il m’avait appris l’espagnol. J’aidais des touristes, pour un peu de monnaie. Tout le jour, on cherchais un nouvel appartement, mais on n’a jamais rien trouvé.
Un jour, on était juste sortis pour chanter, sa mère est passé devant nous. Elle ne l’avait pas reconnu, mais Marcel, il était sur, que c’était elle. Il a couru derrière elle. Il voulait la voir. Savoir, où elle vivait. savoir comment elle vivait. Il voulait surtout voir, si elle avait trouvé un homme finalement. Depuis ce moment-là, j’avais compris pourquoi il pleurait tous les nuits. C’était comme un rite pour lui. Il pleurait en priant de trouver sa famille. Son bonheur. Moi aussi, j’avais un rite. Chaque nuit, quand j’étais sûre, qu’il n’y avait personne là, je suis allée au tombe de mon père. Chaque nuit j’étais là pour des heures. Et tout ce que je faisais, était, de lui raconter ce qui se passait dans ma vie. Je n’ai jamais pleuré. J’avais toujours quelque chose à raconter. Il savait tout sur moi. Il était la seule personne dans laquelle j’avais confiance. Il ne me punissait pas. Il ne me jugait pas comme ma mère. Il ne faisais rien. Il écoutait juste, tout le temps. Marcel aussi, il m’écoutait. Mais je ne lui racontait jamais tout. J’étais incapable de parler avec les personnes vivantes.
C’est la première fois, que je raconte mon histoire. Parce que moi, je t’aime. J’ai confiance en toi. En tout ce que tu fais. Je te crois. Je crois que tu es la seule personne qui peut me sauver de se malheur, que ma mère à causé."
"Janine… "
"Ne parle pas"
"Mais…"
"Ne parle pas, je te dis."
Elle l’embrassa.
"Cela, c’est mon passé. Ce n’est pas grave. Tout le monde a une histoire. Quelque fois ce n’est pas la meilleure, mais tout le monde en a une. J’en suis sûre. Il ne faut pas parler du pourquoi, je pense. Cela les fait encore plus malheureuses. Je ne veux pas que mon histoire soit malheureux. Parce que maintenant c’est passé. Ma vie a commencé trois fois. On pourrait dire, avec trois différents hommes.
Le premier, c’était mon père. C’était la vie, jusqu'à sa mort. Elle était si courte, cette partie. Cette partie, qui a changé si beaucoup ma vie et mes sentiments.
La deuxième, c’etait avec Marcel. Il m’a donné de l’amour. Il m’a donné tout ce que je voulais. "
"Qu’est-ce qui c’est passé avec Marcel ?"
"Je ne peux pas en parler."
"Je t’aime."
"Moi aussi.
La troisième partie a commencé avec mon boulot. Dans un magazine j’avais lu, que quelque part ils cherchaient une sécrétaire."
"L’homme, il est où, là ?"
"Attends."
"Je pensais, que ce serait peut-être bien, d’avoir un travail. Alors, je suis allé là. Ils m’ont pris. Je travaillais pour un manager. C’était assez bien payé. J’avais assez d’argent pour louer une petite apparte. Tous les soirs je sortais. Je connaissais pas mal de monde, ils m’invaitaient toujours. Il faut que tu saches, que j’étais jeune. Assez jeune, et assez belle. Tout le monde courait derrière moi. Je me sentais bien dans ma peau, il y avait assez d’hommes, qui me le prouvaient. Et puis là, un jour, à la pause de midi, j’étais dans le café d’en face. Je buvais mon lait au miel comme chaque jour, et je regardais les gens qui passaient. Le reste, tu le sais."
"Non, raconte moi !"
"Je veux pas. Je veux dormir. Je n’en peux plus."
"S’il te plaît Janine. Dis-moi ! J’aime tellement ta facon de parler. Ta facon de raconter."
"Alors, j’étais assise, je buvais, et puis dans ces gens qui passaient, un m’a volé mes pensées. Un homme, si beau. Il m’a regardé, et moi je suis tombé amoureuse de lui. Il ressemblait à Marcel. Il était beau comme un modèle, il avait les bleus yeux clairs, et des cheveux noirs. Il m’a regardé. Je ne sais pas ce qu’il pensait. Mais moi, j’ai sursauté. Je voulais lui parler. J’ai vite payé et j’ai couru derrìere lui. Il l’a remarqué, a arrêté son chemin. Il m’a vu arrivé et il a ouvert ses bras. Moi, je ne pouvais plus courir. J’étais fatigué. Je suis tombé, mais c’était lui, qui m’a tenu. Il m’a tenu pour toujours."
"Tu es belle"
Janine se tourna, et ferma les yeux. Elle était fatiguée. Il posa son bras sur elle et elle s’endorma. Il resta réveillé, la regarda avec un petit sourire. Il était si heureux de l’avoir trouvé. Elle ne le savait pas, qu’il l’avait cherché. Elle ne le connaissait pas. Il ferma les yeux et commenca à rêver. Et puis, il s’endorma.
Le lendemain, elle s’est levée très tôt, elle avait du boulot à faire. Elle le regardait pendant qu’ il dormait. Il était si beau. Et puis, elle a travaillé.
Assise dans la cuisine, elle n’a pas remarqué le moment où il est entré dans la salle. Il souria. Il a commencé à préparer le petit déjeuner. Il adorait de faire quelque chose pour elle. Il l’adorait. Il faisait tout pour elle.
Il devait partir. Son ami l’attendait. Janine le regardait. Il lui avait souhaité une bonne journée, et il était parti.
Après un peu de travail, Janine commenca à dessiner. Elle dessinait le chien, un livre très vieu, la cuisine, la table, et puis, quand elle était en train de dessiner la vue du fenêtre, elle a arrêté. Elle est couru jusqu’au bout, à sorti sa petite tête. Elle cherchait quelque chose. Ses yeux avaient remarqué quelque chose. Une différence. Un changement. Quelque chose se passait dehors. Mais elle avait peur de sortir. Elle vivait à Paris, mais il y avait des choses très bizarres quelque fois, qui se passaient dehors. En plus, Étienne lui avait interdit de sortir seule. C’était trop dangereux. Il avait peur. Elle ne le comprendra pas. Elle se sentit seule. Malgré tout ca, elle l’attendait. Regardant dehors, par la fenêtre. Elle ne savait pas ce qu’il faisait pendant qu’elle l’attendait. Elle ne voulait pas le savoir. Il existait des choses que personne ne savait. Des mystères.
Elle commenca à pleurer. Elle se sentit seule. Elle se sentit comme elle se sentait avant de connaître Marcel. Elle pensa beaucoup à lui. Pensa même à le chercher. Elle n’avait pas de photo, mais elle pouvait le dessiner. Elle savait tout.
En regardant dehors, elle commenca des essais de Marcel. Elle n’y arriva jamais. Elle a remarqué qu’elle avait beaucoup oublié. Elle pensait toujours, qu’elle le connaissait par cœur, mais en ce moment-là, elle a compris, que cela était une fausse idée de son mémoire. Elle le voyait devant ses yeux, mais elle était incapable de le dessiner. Elle décida de le chercher. Le chercher partout. Avec Étienne. Il lui aidera sûrement.
Elle l’appella.
"T’es où-là ?"
"En ville, pourquoi ?"
"Tu rentres quand ?"
"Pourquoi demandes-tu ?"
Elle ne l’appelait presque jamais, il n’était pas habitué à lui répondre des questions. Elle n’avait jamais demandé des choses.
"Tu me manques."
"Je rentre bientôt."
"Je veux aller chercher Marcel."
"T’es folle où quoi ?"
"Pas seule. Avec toi. Tu m’aideras ?"
"On vera. Je suis pas sûr si je veux vraiment connaître ton ex."
"Il me manque."
"Je t’aime Janine."
"Je vais bien, ne t’en fais pas."
"On le chercherai. Promis."
"Merci."
Elle décrocha et alla dans la cuisine pour manger. À ce moment-là, la porte s’ouvert. Janine, étonné, resta comme elle était. Étienne entra.
"Tu m’as fais peur."
"Pardon."
"Pourquoi t’as pas dis que t’es devant la porte ?"
"Je voulais te faire une suprise."
Elle l’embrassa.
"Alors, on y va ?"
"Où ?"
"Je pensais que tu veux aller chercher Marcel ?"
"Maintenant ?"
"Pourquoi pas ?"
Elle metta son manteau, et sorta en tenant main avec lui. Ils sont montés sur la moto et parti.
"On va où ?"
"Chez mon apparte, où j’habitais avec lui."
"D’accord."
Elle se colla vers lui, le vent lui caressa les cheveux. Elle adorait se sentiment. Elle se sentait libre. Libre, mais tenue. Elle savait qu’il y avait toujours quelqu’un qui faisait attention à elle. Il la regardait tout le temps.
Étant arrivés, la fille descenda et coura vers cette maison. Elle n’osa pas à clocher, alors c’était Étienne qui l’avait fait pour elle.
Une petite fille ouvra la porte. Elle avait peut-être sept ans. C’était une fille très très belle. Très raisonnable.
"T’es parents, ils sont là ?"
"Oui."
"Tu peux les appeler ?"
"Tu es qui ?"
"Avant vous, c’était moi, qui habitait dans cette maison."
"Tu t’appelles comment ?"
"Janine"
"C’est beau comme nom."
"Merci."
"Toi, tu t’appelles comment ?"
"Marie"
Elle souriait comme une princesse. Fière de soi, elle nous a dis d’attendre une minute. Soigneusement, elle avait fermé la porte.
Un peu plus tard la porte c’est ouvert. Une femme, belle comme sa petite fille est sorti. Elle nous a regardé, et nous a dit d’entrer.
Elle nous a dit qu’elle savait que quelqu’un avait habité la maison pendant qu’elle était à vendre. Elle avait trouvé ma petite boite à lettres, elle avait trouvé quelques dessins cachés de Marcel.
On s’est assis dans le salon. En entrant, j’ai dû pleurer. Toute ma vie passait devant moi. Le mur, avec nos noms. Ils les avaient laissés. Marcel & Janine. Et un tout petit cœur là-dessus.
"C’est toi, Janine ?"
"Oui."
"Et toi, tu es Marcel ?"
"Non. Moi, je suis Étienne."
"Alors, dites moi, pourquoi êtes vous venu ?"
"Je voulais chercher Marcel.
Un peu après notre déménage sur la rue, je l’ai perdu. Je ne l’ai jamais revu. Mais je suis sûre que lui aussi, il me cherche."
"Il était comment ?"
Un homme entra dans la maison.
"C’est qui là ?" on l’entendait parler à sa femme.
"C’est la fille qui a vécu ici avant nous. Tu sais, Janine."
"Mais…"
"Elle cherche Marcel. Elle ne l’a jamais revu depuis ce moment-là où ils devaient quitter la maison."
"Oh."
Il parta et monta dans sa chambre. La femme était revenu.
"Alors, attendez", elle nous a dit. "J’ai trouvé cela dans la maison."
Elle apporta un classeur en papier et des cahiers.
"Mais, cela, c’est à Marcel !"
"Tiens, regarde-les. C’est toi là, non ?"
"Oui. Mais, il ne m’a jamais dessiné. Il m’avait juré qu’il ne me dessinera pas !"
"Alors il ne le t’as pas montré."
Janine, choqué, tomba dans les bras de Étienne. Il la tenait bien. Comme toujours. Il lui caressa les joues. Elle pleurait.
"Tu veux garder les choses qu’on a trouvé ?"
Janine la regarda.
"Non. Je veux que vous les donnez à Marie. Il faut qu’elle connaisse son histoire. Et l’histoire de sa maison est une partie de son histoire."
"Pourquoi penses-tu qu’il faut connaître tout son histoire ? Ca ne suffit pas de savoir les choses importantes ?"
"Ne pleure pas, Janine. Attends, j’appelerai Marie."
Marie descendait. Janine était fasciné par sa beauté.
"Marie ? Tu aimes dessiner ?"
"Euh, oui ?"
"Tu veux que je t’apprends de dessiner comme cela ?"
"Vous dessinez aussi si beau ?" se lanca sa mère.
"Je ne sais pas si c’est si beau, mais moi aussi je dessine."
"Vous pouvez dessiner Marie ?"
Janine sorta son cahier et commenca. Concentré, elle tenait le crayon. Elle avait les yeux presque fermés. Elle l’avait appris par cœur, Marie.
Quand elle avait fini, elle le donna à Marie.
"Mais ca, c’est … incroyable !"
Janine la regardait et souriait. Elle était heureuse.
"Tiens, Marie, c’est à toi."
"Tout cela ?"
"Tout.
Mais il faut, que tu me fais la promesse que tu les gardes toujours. Tu vas les garder bien ?"
"Oui."
"Alors prends les. Merci Marie."
"Pourquoi la remercier-vous ?"
"Elle va continuer mon histoire."
Marie la regarda avec des yeux grands étant étonné. Elle a pris tous les dessins et les cahiers, et puis, elle est monté dans sa chambre.
"Alors, qu’est-ce que vous allez faire pour trouver Marcel ?"
"Je ne sais pas. Si vous voyez quelqu’un qui traine là dehors, vous savez que c’est lui. N’ayez pas peur. Et dites moi, si vous le voyez. Il l’a aimé cette maison. Pourquoi il ne retournerai pas ?"
"J’ai peur qu’il fasse quelque chose à Marie. C’est elle, qui a les dessins."
"Il adore les enfants. Et Marie, elle est si raisonnable. Elle va faire attention. Mais moi, j’en suis sûre, il ne fera jamais rien. Je me rappelle, quand on vivait ensemble, il vendait toujours des dessins, pour qu’on aie assez d’argent. Mais quand il a vu un enfant pleurer, il est allez au kiosque et il lui a acheté des bonnes choses. À cause de ce comportement là, quelque jours, on n’avait plus assez d’argent pour faire les courses. Quand-même, il n’a jamais arrêté de le faire."
"On va le chercher encore aux autres lieux, Étienne ?"
"Oui, d’accord."
"Merci Madame. Vous êtes si gentille. Merci pour tout."
"Mais ce n’était rien ! Dites-moi, où vivez-vous maintenant ?"
"Dans un petit appartement à Paris."
"Je vais vous appelez s’il y a des nouvelles."
"Merci"
Elle resta à la porte jusqu’au moment où elle les a vus partir sur la moto.
"Chez les dessinateurs au bord de la Seine, Mademoiselle ?"
"Oui."
"Étienne ?"
"Oui ?"
"Merci."
Il alla un peu plus vite. Il sentait, qu’elle avait peur.
"Je te laisse chercher seule. Je vais t’attendre ici."
"Mais pourquoi ?"
"C’est ton histoire."
Elle était partie avant qu’il avait aucune possibilité de lui parler encore une fois. Il la regarda pendant qu’elle parlait avec les peinteurs, qui étaient assis à la promenade. Il observa son visage. Elle souriait, mais avec des yeux tristes et fatigués.
12:39 - 19.07.2007 - {0}
Ich weiß nicht, warum ich jetzt schreibe -zumindest weiß ich nicht, was ich schreibe. Aber ich hatte das Gefühl, ich müsse nachdenken. Stört es jemanden? Nein, das hoffe ich nicht. Ich weiß nicht, worauf dieser Text hinauslaufen wird, weiß nicht,was ich sagen will. Weiß bloß, das ich vergessen will. Am besten alles. Hier und jetzt. Mein Leben. Einfach neu anfangen. Das wäre doch was. Dann müsste ich nicht leiden. Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten noch eine Chance. Sie würden versuchen alles besser zu machen. Leider kann man nicht - wie in einem Film - das Leben vor oder zurückspuhlen in unangenehmen Momenten. Schade eigentlich. Wieso hat das noch keiner erfunden?
Zumindest finde ich den Gedanken sehr verführend. Allein die Vorstellung einfach die Zeit zurückzudrehen... selbst über sich bestimmen zu können, und selbst zu entscheiden, wann man soweit ist, etwas zu tun, für das man vielleicht nie bereit war.
Ich weiß nicht, warum, jedoch finde ich es abartig. Die Welt meine ich. Die Blicke der anderen. Damals... sagte meine Lehrerin mal im Deutschunterricht,.. im Realismus, da war es normal, das Frauen unter dem Gerede der fremden Menschen litten... ach, und wie ist das heute? Wenn jemand schlecht über Sie redet, interessiert Sie das nicht mehr? Der einzige Unterschied ist, dass jetzt über andere Dinge nachgedacht wird. Damals, war es eine Schande, wenn man ein uneheliches Kind hatte, meist brachten die Mütter sich um. Heute reicht es schon, wenn jemand vielleicht einen zu kurzen Rock trägt, ein etwas zu weit ausgeschnittenes Top an hat, oder vielleicht einfach bei der letzten Party zu tief ins Glas geschaut hat. Sofort wird über einen gesprochen. Mögen Sie das? Wenn jemand mit anderen über Sie redet?
Und nun, soll mir einer erklären, wieso damals die Frauen litten. Ich beziehe mich hier nicht nur auf Frauen. Ganz klar, auch Männer leiden darunter. Jedoch ist es ein Phänomen. Nun stellen Sie sich vor, Sie könnten all dieses Gerede einfach abstellen, denn wenn Sie merken das was schiefläuft, dann beginnen Sie von vorn. Ist doch ne nette Vorstellung, oder? Das Leben würde endlos werden. Jeder Mensch wäre gewissermaßen perfekt. Bis auf die, die es nicht sein wollen. Vermutlich gibt es genügende.
Meiner Meinung nach ist es wichtig - genau aus diesem Grund - ab und zu einen Neuanfang zu machen. Einfach ein neuer Mensch zu werden, eine Lebensphase zu beenden, um eine neue zu beginnen.
Bei mir ist es soweit. Ich fühle mich nicht mehr wohl in meiner Haut. Es ist an der Zeit, mich zu verändern. Wie die Puppe, die sich zu einem Schmetterling wird.
05:25 - 4.06.2007 - {1}
Wenn ich in deine Augen sehe,
dann spüre ich Angst.
Angst, gesehen zu werden.
Angst, erkannt zu werden.
Wovor fürchtest du dich?
Ich weiß es nicht.
Ich sehe bloß wie es ist,
und weiß,
dass ich dir nicht helfen kann.
Nur du allein,
du musst dir helfen.
Du musst reden.
Dann kann ich dir helfen.
Du musst mir sagen, wovor du Angst hast.
Damit ich dir helfen kann.
06:42 - 7.03.2007 - {0}
Hallo Gott,
Ich will dir heute etwas sehr wichtiges über mein Leben erzählen. Es gibt viele Menschen, die ich bewundere, verehre, die ich sehr liebe. Aber jetzt, jetzt kenn ich jemanden, der alle Qualitäten meines Traummannes hat… Er ist zu schön um es zu beschreiben, ich weiß nicht, wie ich das sagen soll. Ich liebe ihn nicht, aber ich komme nicht davon weg, ihn anzusehen. Fühl mich wie ein kleines Mädchen, das einen Star anhimmelt.
Diese Mädchen, die sind anders. Sie kennen das Leben nicht, das wahre Leben. Sie sind Mädchen von reichen Eltern, die alles erlauben. Sie kennen keinen Absturz. Das Leben, wenn du kein Heim hast. Wenn du Drogen nehmen musst, um für nur einen kurzen Augenblick deine Schmerzen zu vergessen. Diese kleinen Momente, sie zeigen dir das Leben, sie werden immer wichtiger, und mit der Zeit beginnst du, sie zu mögen. Sie zu lieben.
Die Person aus meinen Träumen ist so. Sie weiß nicht mehr was sie tun soll, deswegen schreibe ich dir. Ich bitte dich um Hilfe, ich weiß nicht, was ich noch tun soll.
Danke.
03:08 - 26.02.2007 - {2}

Wenn du nach Haus kommst, dann lieg ich noch wach. Schräg gegenüber, gleich unter dem Dach. Wenn du vorbei gehst, dann bleibe ich stumm, und du drehst dich nicht um.
Wenn du betrübt bist, dann geht es mir schlecht. Und wenn du verliebt bist, dann gilt das erst recht. Dein neuer Boyfriend, was hab ich den satt, vom Typ Studienrat.
Refrain:
Wenn du nur wüsstest, was du für mich bist, und wie mich das auffrisst, und wie mich das quält. Wenn du nur wüsstest, wie ich dich vermisse, wie gern ich dich küsste, und wie sehr mir das fehlt. Doch große Worte, will ich vermeiden, dafür bin ich viel zu bescheiden. Mir bleibt nur Telepatie, doch das wirkt bei dir nie.
Lovesongs von gestern, sind kalter Kaffee. Genau wie die Photos vom Camping, am Starnberger See. Auch wenn man annimmt, es wär schon ok, sie tun ewig noch weh.
Refrain:
Wenn du nur wüsstest, was du für mich bist, und wie mich das auffrisst, und wie mich das quält. Wenn du nur wüsstest, wie ich dich vermisse, wie gern ich dich küsste, und wie sehr mir das fehlt. Doch große Worte, will ich vermeiden, dafür bin ich viel zu bescheiden. Mir bleibt nur Telepatie, doch das wirkt bei dir nie.
Doch große Worte, will ich vermeiden, dafür bin ich viel zu bescheiden. Mir bleibt nur Telepatie, doch das wirkt bei dir nie.
01:19 - 26.02.2007 - {3}

Ce garcon là bas,
il ressemble à toi,
je ne le connais pas,
mais je veut l'avoir pour moi.
Ce poème,
il dit que tu m'aimes.
Il veut que je vive,
que tu arrives!
Cette chanson,
sans doute,
je l'entend en pensant,
qu'elle va très bien avec toi.
Cette chaleur
autour de toi,
elle me fait peur.
Tu sembles être un roi!
01:19 - 26.02.2007 - {0}
When I see you,
far from here,
I think about us.
You always were so near me,
but now, you've gone.
You left me. You're far away.
Even if you live near me.
I see you every day.
And every minute longer,
is just another pain.
When you look at me,
I just can cry.
I could never smile.
I was so sure,
you will never be someone for me.
Now,
when I see you,
I am smiling.
I am watching you,
the longest I can.
I just hope,
that we will stay together every day.
I think about you,
in any minute of my life.
Just to say that I love you.
01:17 - 26.02.2007 - {0}
Thelo, na se blepo kathe mera. Na se thimame panta.
Thelo, na me blepeis kai esi. Na me thimase panta.
Thelo, na se prosexo. Na eimai panta konta sou.
Thelo, na me prosexeis. Na eisai panta konta mou.
Thelo, na se agapao. Na se blepo kathe mera.
Thelo, na m'agapas. Na me blepeis kathe mera.
Thelo, na s'aggaliaso. Na se exo konta mou.
Thelo, na m'aggaliaseis. Na me exeis konta sou.
Thelo, na eimaste panta mazi.
Thelo, na agapiomaste.
Thelo, na se latrebo.
Thelo, na me latrebeis.
Makria apo sena, thelo akoma na eisai se mena.
Makria.
S'agapo.
Mou glykaneis tin zoi mou.
Kaneis na eimai xaroumeni.
Eisai toso makria.
Thelo, esena.
Thelo, na se ksana do.
Thelo, tin agapi sou.
Thelo na gelas.
Thelo panta na skeftomaste.
Den thelo na me ksexaseis pote.
Oute kai go den tha to kano.
Epeidi s'agapao.
01:01 - 26.02.2007 - {0}
Hallo Gott,
ich glaube nicht daran, dass du existierst. Jedoch glaube ich, dass du ein Spiegel meiner Seele bist. Du bist dazu da, mir zu zeigen wie ich bin, damit ich mich besser verstehen kann. Du willst, genau wie ich eigentlich auch, nur das Beste für mich. Und du hilfst mir. Danke.
Manchmal, frage ich mich, warum du das eigentlich tust. Warum es dich gibt. Und warum du mich unterstützt, obwohl es doch eigentlich an mir läge, mich zu verbessern.
Du fragst mich, wie es mir geht. Du bist immer bei mir. Beschützt mich. Vielleicht brauche ich dich einfach. Und du, du weißt das. Weil du ein Spiegel meiner Seele bist.
Du merkst es, wenn mich etwas stört. Du weißt vieles. Alles.
Ich weiß nicht, eigentlich müsste ich das gut finden. Tue ich auch. Denn du hilfst mir. Ich bete manchmal zu dir und denke bloß, dass du jetzt lebendig sein müsstest. Dass du mich trösten müsstest. Stattdessen bleibst du in meinen Gedanken. Sprichst zu mir. Ich weiß es. Denn du willst, das es mir gut geht.
Du bist wie ich. Und doch anders.
03:16 - 25.02.2007 - {1}
Manchmal. da lebe ich nur, um das zu tun was ich zu tun hab. Ich spüre nicht einmal richtig, das ich lebe. Trotz allem tue ich es. Oder zumindest behaupte ich es. Ich weiß nicht so recht, ob man dies wirklich leben nennen kann, jedoch tun ausgerechnet dies viele Menschen. Wird wohl etwas dran sein. Auch wenn ich, ein dummes kleines Mädchen, es nicht nachvollziehen kann. Ich bin ja noch jung, sagen viele zu mir. Ich habe ja noch genug Zeit um etwas sinnvolles zu tun. Nein, eben genau das ist falsch! Ich bin eben längst nicht mehr jung, von mir wird etwas erwartet. Nur das man meistens erst viel zu spät erfährt was.
Hier auf dieser Welt, da interessiert so etwas niemanden. Wenn Jugendliche sich für etwas interessieren, das nicht Schule heißt, dann werden sie unterdrückt. Ihnen wird verboten sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Kind, du vernachlässigst doch dann die Schule! Manche sind intelligent genug, sich gegen ihre Eltern aufzustellen. Doch andere wiederrum werden so sehr von ihnen beeinflußt, dass sie es nicht schaffen, sich von ihren Eltern abzuwenden.
So ist das nunmal im Leben. Und wenn man meint man würde sein Leben leben, und dann aber nur ein wenig vor sich hinvegetiert, dann ist man selbst schuld.
Das interessiert die Erwachsenen nämlich an dir. Das du möglichst klein bleibst, damit sie dich unter Kontrolle haben.
09:20 - 21.02.2007 - {1}
Wenn ich nur wüsste, warum ich so einsam bin...
warum ich nicht dazu fähig bin jemanden zu lieben...
warum verdammt lieb ich ihn, aber will gleichzeitig keine beziehung mit ihm?
warum will ich einfach nur glücklich sein und schaffe es nicht?
warum verdreht er mir so sehr den kopf?
warum meine ich das es diesmal wirklich so ist?
warum könnte ich mich aufhängen für meine gefühle?
warum kann ich ihm nicht einfach zeigen was ich ´fühle?
wieso muss ausgerechnet mein leben so kompliziert sein?
Ich liebe ihn... so sehr das ich es ihm nicht sagen will. denn ich habe angst ihn zu verletzen...
10:21 - 28.01.2007 - {0}
Ich weiß nicht wie, aber ich bin mir sicher, dass man das Glück messen kann. Vielleicht komm ich auch gerade nur auf diese Idee, weil ich das Hector Buch gelesen hab, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall wäre es interessant herauszufinden.
Ich bin der Meinung man kann glücklich sein, ohne es bewusst zu bemerken, allerdings könnte man nie unbewusst unglücklich sein. Man spürt es einfach. Ich frag mich wieso. Es wäre viel angenehmer würde man es nicht merken. Vielleicht red ich hier auch einfach nur zusammenhangslosen Müll, allerdings bin ich mir sicher, das jeder Mensch irgendwo glücklich ist.
Gut bevor ich jetzt hier weiter Scheiße laber, lass ich es lieber.
Ich wünsch euch noch nen Gute nacht...
08:47 - 28.01.2007 - {0}
Weißt du eigentlich, wie es ist, jemandem nicht sagen zu können was man fühlt?
Weißt du eigentlich, wie es ist, jemandem zu lieben und sich trotzdem nicht sicher zu sein?
Weißt du wie schwer es ist, sich entscheiden zu müssen?
Oder weißt du vielleicht, wie sich die Angst anfühlt jemanden zu verletzen?
NEIN!
Und genau das ist dein Problem.
Du weißt nichts darüber...
das Einzige das du weißt ist, das du es tun musst.
Alles.
Du kommst nicht ohne aus. Es geht nicht. Du musst. Du hast keine andere Wahl.
Dazu lebt man.
Um andere Menschen glücklich zu machen. Oder um sie zu verletzen. Um sie zu lieben und von ihnen geliebt zu werden. Bekommt man dies nicht, verletzt man sie.
Aber man muss es ihnen sagen. Sonst geht nichts mehr.
08:37 - 28.01.2007 - {0}
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